Immobilienpreise steigen, Finanzierungskosten bleiben günstig

Die Immobilienpreise im Süden Bayerns steigen weiter, die Finanzierungskosten bleiben günstig (die Belastung liegt unter jenen von vor 10 Jahren), eine Blasenbildung mit rapidem Wertverfall (wie z.B. in Spanien) ist dessen ungeachtet unwahrscheinlich.

So lässt sich das Ergebnis einer aktuellen Studie zu Immobilienpreisen der LBS zusammenfassen.  Hier werden jeweils die Top 30 der Städten und Gemeinden in vier unterschiedlichen Kategorien aufgelistet; allein 74 der 120 Städte und Gemeinden mit Spitzenplatzierungen liegen in Bayern.

Während der Immobilienmarkt in Bayern lange gespalten war in attraktive Regionen mit Wertsteigerungen und solche, wo die Preise eher sanken, scheint es nun überall im Lande mit den Preisen aufwärts zu gehen. So haben die Preise 2011 um 7 Prozent, im Jahr 2010 gar um 9 % zugelegt.

Der häufigste Wert für ein neues Reihenhaus in mittlerer bis guter Wohnlage mit ca. 100 qm ortsüblichem Grundstück (ohne Garage) zahlt man in München inzwischen 600.000 Euro, in Starnberg 575.000 Euro, in Gauting 570.000 Euro, in Garmisch Partenkirchen 500.000 Euro, Fürstenfeldbruck (Germering und Olching) 435.000, in Geretsried (Stuttgart und Darmstadt) 410.000 Euro, in Weilheim 405.000 Euro, in Landsberg (Nürnberg, Regensburg, Lindau, Rosenheim) 400.000 Euro und in Freising (Erlangen) 375.000 Euro. Für gebrauchte Reihenhäuser kann man ca. 25.000 bis 50.000 Euro abziehen.

Bei Eigentumswohnungen (3 Zimmer, 80 qm, mittlere bis gute Lage ohne Garage/Stellplatz, keine Steuermodelle) liegt München ebenfalls vorne mit 4.500 Euro (Gebrauchtimmobilien 3.500 Euro), am unteren Ende liegt Erding mit 3.100 Euro (gebraucht 2.150 Euro). Dazwischen liegen z.B. Gauting 4.200 Euro (3.350), Garmisch-Partenkirchen 3.900 Euro (2.450), Starnberg 3.600 Euro, Geretsried 3.250 Euro (2.150).

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